
Mama von drei Kindern. Kreativer Kopf. Und die Frau hinter Hallo Mittendrin.
Ich wünsche mir eine Welt, in der meine Tochter selbstverständlich dazugehört. In der Menschen sie kennenlernen möchten, ihr etwas zutrauen und ihr Zeit geben. In der sie ihre eigenen Interessen entdecken, Freundschaften schließen und ihren Platz finden kann.
Meine Tochter hat das Down-Syndrom. Das gehört zu ihrem Leben und zu unserem Familienalltag. Gleichzeitig gibt es so viel mehr über einen Menschen zu erfahren als eine Diagnose.
Aus diesem Gedanken wächst Hallo Mittendrin: ein Herzensprojekt rund um Inklusion, Familienleben und schöne Dinge mit einer Botschaft. Ein Ort, an dem ich meine Kreativität mit einem Thema verbinden möchte, das mich ganz persönlich bewegt.
Schön, dass du hier bist.
Warum mir das so wichtig ist
Ich bin Monique, du kannst mich gern Mo nennen. Ich bin Mama von drei Kindern und bringe in dieses Projekt meine Perspektive als Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom ein.
Wenn ich an die Zukunft meiner Kinder denke, wünsche ich mir für jedes von ihnen Möglichkeiten. Menschen, die hinschauen. Räume, in denen sie willkommen sind. Die Freiheit, etwas auszuprobieren, Fehler zu machen und eigene Entscheidungen zu treffen.
Bei meiner Tochter gehört dazu auch die Frage, welche Bedingungen sie braucht, um teilhaben zu können. Wo wird sie von Anfang an mitgedacht? Wer spricht sie direkt an? Wer nimmt ihre Wünsche ernst? Und wo müssen wir als Gesellschaft genauer hinsehen, damit aus einem freundlichen Willkommen tatsächliche Beteiligung wird?
Diese Fragen reichen für mich weit über unsere eigene Familie hinaus. Sie betreffen den Spielplatz und die Einladung zum Geburtstag genauso wie Kita, Schule, Freizeit und später das Arbeitsleben.
Ich möchte mit Hallo Mittendrin dazu beitragen, dass wir darüber sprechen. Verständlich, offen und mit dem Blick auf das, was sich konkret verändern lässt.
Was „mittendrin“ für mich bedeutet
Mittendrin zu sein heißt für mich, einen eigenen Platz zu haben und mitgestalten zu können.
Es bedeutet, dass ein Kind angesprochen wird, auch wenn seine Antwort etwas länger braucht. Dass bei einer Einladung überlegt wird, wie alle teilnehmen können. Dass Unterstützung selbstverständlich möglich ist und die Wünsche der unterstützten Person dabei zählen.
Es bedeutet auch, Unterschiede wahrzunehmen. Menschen brauchen unterschiedliche Dinge, um sich orientieren, bewegen, verständigen oder wohlfühlen zu können. Wenn wir diese Bedürfnisse ernst nehmen, schaffen wir mehr Möglichkeiten für Begegnung.
Dabei geht es nicht um einen Alltag, in dem alles reibungslos läuft. Wir dürfen Fragen haben, unsicher sein und dazulernen. Entscheidend ist für mich die Bereitschaft, zuzuhören und aus einer guten Absicht einen nächsten Schritt zu machen.
Manchmal beginnt dieser Schritt mit einer sehr einfachen Frage:
„Was brauchst du, damit du dabei sein kannst?“
Ein Platz für Eltern, deren Alltag viel verlangt
Mit Hallo Mittendrin möchte ich auch Eltern ansprechen, die pflegen, begleiten und organisieren. Eltern, deren Verantwortung weit über das hinausgeht, was andere auf den ersten Blick sehen.
Zu diesem Alltag können Termine, Anträge, Absprachen und viele kleine Entscheidungen gehören. Dinge, die erledigt werden müssen, während das ganz normale Familienleben weitergeht. Und manchmal kommt noch die Aufgabe dazu, anderen immer wieder zu erklären, warum etwas mehr Vorbereitung braucht oder gerade nicht möglich ist.
Ich wünsche mir, dass diese Arbeit gesehen wird.
Dabei möchte ich Eltern nicht auf ihre Belastung reduzieren. In Familien gibt es Freude, Streit, alberne Momente, eigene Interessen und ganz gewöhnliche Tage. Liebe und Erschöpfung können gleichzeitig da sein. Ein schöner Moment macht einen anstrengenden Tag nicht unwahr. Und ein schwerer Tag sagt nichts darüber aus, wie sehr jemand sein Kind liebt.
Hier soll Platz für diese ganze Wirklichkeit sein.
Du musst nicht erst die passenden Worte finden oder besonders zuversichtlich klingen, um dich angesprochen fühlen zu dürfen.
Warum zu Hallo Mittendrin auch schöne Produkte gehören
Ich gestalte gern. Mich begeistert, wie Farben, Formen und Worte zusammen etwas ausdrücken können, das uns im Alltag begleitet.
Deshalb möchte ich für Hallo Mittendrin schöne Statement-Produkte entwickeln: Dinge, die Freude machen und eine Haltung sichtbar werden lassen. Ein Shirt, eine Tasche oder eine Karte kann einen Gedanken mitnehmen – auf die Straße, zum Einkaufen, an einen Arbeitsplatz oder als kleine Aufmerksamkeit zu einem anderen Menschen.
Vielleicht entsteht daraus ein Gespräch. Vielleicht fühlt sich jemand gesehen. Vielleicht erinnert ein Satz daran, bei der nächsten Gelegenheit genauer hinzuschauen.
Mir ist wichtig, dass die Gestaltung respektvoll bleibt. Ich möchte Botschaften entwickeln, die Zugehörigkeit ausdrücken und Menschen Raum lassen. Niemand soll auf eine Diagnose reduziert oder zum rührenden Motiv gemacht werden.
Ein Produkt allein verändert keine gesellschaftlichen Bedingungen. Es kann aber etwas ausdrücken, das wir durch unser Handeln weitertragen.
Und ebenso wichtig: Du musst hier nichts kaufen, um dazuzugehören. Wenn du einen Beitrag liest, einen Gedanken mitnimmst oder im Alltag etwas anders machst, ist bereits eine Verbindung entstanden.
Was du hier findest
Gedanken, die weiterführen
Im Blog geht es um Inklusion im Alltag, Familienleben und die Fragen, die dazwischen liegen. Um Freundschaften, Geschwister, Grenzen, Selbstbestimmung und darum, wie wir miteinander sprechen.
Ich möchte Texte schaffen, in denen du dich wiederfinden kannst und die zugleich einen neuen Blick ermöglichen.
Praktische Anregungen
Manchmal hilft ein konkreter Satz mehr als ein großer Vorsatz. Deshalb gehören zu Hallo Mittendrin auch Alltagstipps, Formulierungshilfen und überschaubare Ideen: für eine verständlichere Einladung, ein vorbereitetes Gespräch oder eine Aufgabe, die sich besser teilen lässt.
Was davon zu deiner Familie passt, entscheidest du. Lebenssituationen und Möglichkeiten sind unterschiedlich.
Eine wachsende Produktwelt
Nach und nach möchte ich Designs und Produkte entwickeln, die zur Haltung von Hallo Mittendrin passen. Mit sorgfältig gewählten Worten und einer Gestaltung, die du gern in deinen Alltag mitnimmst.
Raum für unterschiedliche Perspektiven
Meine Erfahrung ist eine von vielen. Andere Eltern erleben andere Herausforderungen. Und Menschen mit Behinderung haben eigene Sichtweisen, Wünsche und Erfahrungen, die über die Perspektive von Angehörigen hinausgehen.
Dafür möchte ich offen bleiben.
Persönlich sein – und Privates schützen
Meine Tochter ist ein wichtiger Teil meiner Motivation. Gleichzeitig hat sie eine eigene Geschichte, die ihr gehört.
Deshalb möchte ich bewusst entscheiden, welche Einblicke ich hier teile. Nicht jeder Familienmoment muss öffentlich werden. Nicht jede Schwierigkeit braucht ein Foto, und nicht jedes persönliche Detail ist notwendig, um über Inklusion zu sprechen.
Ich kann erzählen, was mich als Mutter beschäftigt, ohne damit für meine Tochter oder für alle Menschen mit Down-Syndrom zu sprechen.
Diese Grenze ist mir wichtig. Hallo Mittendrin soll Nähe ermöglichen und dabei die Würde und Privatsphäre der Menschen schützen, die zu meinem Leben gehören.
Ich habe nicht auf alles eine Antwort
Dieses Projekt wächst mit mir. Ich bringe meine Motivation, meine Kreativität und meine Perspektive als Mutter mit. Gleichzeitig möchte ich zuhören, Fragen stellen und meine Sicht weiterentwickeln.
Vielleicht werde ich Formulierungen verändern, weil ich etwas dazulerne. Vielleicht entstehen aus Gesprächen Themen, an die ich bisher nicht gedacht habe. Dafür soll hier Platz sein.
Was ich mit Hallo Mittendrin aufbaue, soll sich an dieser Haltung messen lassen: Menschen ernst nehmen, Unterschiede respektieren und Zugehörigkeit im Alltag konkreter machen.
Schön, dass du mittendrin bist
Vielleicht bist du selbst Mutter oder Vater eines Kindes mit Behinderung. Vielleicht pflegst du einen Angehörigen. Vielleicht arbeitest du mit Kindern oder möchtest besser verstehen, wie du in deinem Umfeld etwas beitragen kannst.
Vielleicht bist du auch einfach wegen eines Designs hier gelandet und liest gerade zum ersten Mal länger über Inklusion.
Du bist willkommen.
Ich wünsche mir, dass du hier etwas findest, das bleibt: einen hilfreichen Gedanken, passende Worte für ein Gespräch oder eine kleine Idee, die du ausprobieren möchtest.
Hallo Mittendrin wächst aus dem Wunsch, dass Zugehörigkeit im Alltag spürbar wird. Schön, wenn du ein Stück dieses Weges mitgehst.
Deine Mo
